Soziales

Solidarität zwischen Jung und Alt, Gesunden und Kranken, Behinderten und Nichtbehinderten, Arbeitenden und Arbeitssuchenden, sozial Stärkeren und Schwächeren muss in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein.

Kinder und ihre Rechte und den Kinderschutz wollen wir stärken.

Dazu gehört eine Beratungsstelle für alle Familien, sowie eine Anlaufstelle der Jugendhilfe auf Stadt- und Kreisebene, die jederzeit mit den heute zur Verfügung stehenden Kommunikationsmitteln erreichbar ist.

Diese ließe sich gut in das Mehrgenerationenhaus einbinden, das zu einem wesentlichen Bestandteil des sozialen Lebens der Stadt geworden ist und insbesondere einen unverzichtbaren Beitrag zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leistet. Die Kombination aus Jugend- und Kulturhaus, Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum hat sich bewährt und muss erhalten und ausgebaut werden. Den Ausbau der Aktivitäten im Mehrgenerationenhaus wollen wir begleiten und unterstützen. Wir setzen uns weiterhin für eine bestmögliche Ausstattung der „Bude“ ein, insbesondere was die personelle Besetzung betrifft.

Wir begrüßen das Engagement des Kinder- und Jugendparlaments und des Seniorenbeirats und wünschen uns eine noch intensivere Zusammenarbeit mit beiden in allen kommunalen Fragen.

Wir sehen die Notwendigkeit der Tafel für Kellinghusen und setzen uns für die finanzielle Unterstützung durch die Stadt ein.

Viele Bürgerinnen und Bürger aus Kellinghusen engagieren sich in sozialen und karitativen Verbänden, bei der freiwilligen Feuerwehr, in Sport- und Kulturvereinen, dem Verein „Von Hand zu Hand“, der Flüchtlingsinitiative FAKIR und vielen weiteren Bereichen. Gemeinsame ehrenamtliche Aktivitäten sind der Kern jedes Gemeinwesens, da meist mit wenig Geld viel für unsere Gemeinschaft geleistet wird. Diese Menschen müssen wir fördern, vernetzen, fortbilden und unterstützen, wo es nur geht.

Die Förderung des Sports, insbesondere der Jugendarbeit in den Vereinen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Jeder Mensch soll die Möglichkeit bekommen, an allen Bereichen der Gesellschaft teilzuhaben – das ist Inklusion. Wir werden es uns zur Aufgabe machen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen in ihrem Wirkungsfeld zu achten und zu gewährleisten. Alle öffentlichen und kommunalen Gebäude werden auf ihre Barrierefreiheit hin überprüft. Maßnahmen zur Schaffung von barrierearmen, kostengünstigen Lösungen wollen wir kurzfristig realisieren und wir werden uns dafür einsetzen, dass langfristige Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit in alle Investitionsplanungen aufgenommen werden. Hierzu wird es notwendig sein, dass wir Menschen mit Behinderung in alle sie betreffenden Entscheidungen mit einbeziehen.

Nach wie vor betrachten wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Aufgaben des Jugendaufbauwerks als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch in gesamtgesellschaftliche Verantwortung und nicht in privatwirtschaftliche Hände gehört. In der gegenwärtigen politisch-rechtlichen Situation sind wir jedoch froh über das positive Wirken der BIBEKU GmbH und wollen sie als Verantwortungsträger der Stadt Kellinghusen nach Kräften unterstützen.

Wir wollen den Ausbau der Versorgung mit Krippenplätzen für Kinder unter drei Jahren vorantreiben und darauf achten, dass ein ausreichendes Angebot an Betreuungsplätzen vorhanden ist.

Für junge Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine große Herausforderung. Wir setzen uns für eine Erhaltung, ggf. Ausweitung und gute Qualität der Ferienbetreuung für Grundschulkinder ein. Darüber hinaus wollen wir die Möglichkeiten einer Hortbetreuung voranbringen und hier noch mehr Verlässlichkeit für berufstätige Eltern bieten.