Kultur, Tourismus

Kellinghusen soll als Keramikstadt erhalten bleiben; das Keramik Centrum Kellinghusen (KCK) muss nach Kräften unterstützt werden.

Die von der SPD-Fraktion angestoßene Initiative, Kellinghusener Fayencen als immaterielles Kulturerbe anzuerkennen, führen wir fort.

Wir setzen uns dafür ein, dass wir als Unterzentrum weiterhin eine Bücherei und Volkshochschule als wichtige und unverzichtbare Bildungseinrichtungen erhalten und fördern.

Das bestehende Museumskonzept stammt aus der Mitte der 1980er Jahre und bedarf einer Aktualisierung. Erforderlich ist eine Neukonzeption in Hinsicht auf das Zertifizierungsverfahren des Schleswig-Holsteinischen Museumsverbandes. Diese Zertifizierung ist Voraussetzung einer etwaigen Förderung durch das Land Schleswig-Holstein.

Wir möchten den Schwerpunkt Fayencen auf jeden Fall erhalten, aber das Museum zukünftig für ein breites Publikum aufstellen. Dazu können wir uns vorstellen, dass unter einer neuen Leitung, die über gute Kontakte in die moderne Keramikszene verfügt, interessante Ausstellungen mit wechselnden Schwerpunkten im Museum angeboten werden, die dann auch mehr Besucherinnen und Besucher ins Museum locken.

Die Unterbringung der Sammlung historischer Tasteninstrumente im Rathaus unterstützen wir. Die Gestaltung, Organisation und Unterhaltung des Projektes ist durch die Initiatoren eigenverantwortlich zu gewährleisten.

Kulturelle Vereine wie zum Beispiel PEP, Kulturkreis Kellinghusen oder die Kulturinitiative Mittelholstein (Stadtfest der Kulturen) müssen weiterhin unterstützt werden.

Die Märkte Geranienmarkt, Töpfermarkt und Weihnachtsmarkt sind in private Hände abgegeben worden, das hat sich als sehr positiv gezeigt. Sie sollten weiterhin auch finanziell von der Stadt unterstützt werden.

Wir unterstützen das stadteigene Marketing.

Das Angebot für Tages- und Fahrradtouristen soll ausgebaut werden. Unser besonderes Augenmerk liegt auf dem Fahrradtourismus wie z.B. dem Mönchsweg, der auch durch Kellinghusen führt. Wichtig sind die Verbesserung der Übernachtungsmöglichkeiten und die gute Beschaffenheit der Radwege.

Die Stör als Naherholungsgebiet z. B. für Wasserwanderer wollen wir besser erschließen. Der historische Hafen ist ein nichtgenutztes Kleinod in der Stadt Kellinghusen.

Die Idee des Seniorenbeirats, das Störufer durch einen barrierefreien und hochwasser-unabhängigen Stelzenweg touristisch zu erschließen, werden wir vorbehaltlich einer neutralen Bewertung im Hinblick auf den Hochwasserschutz unterstützen und fördern. Alternativ können wir uns auch einen gepflasterten Uferweg vorstellen.

Wir setzen uns für eine verstärkte Zusammenarbeit und kulturelle Vernetzung im Holsteiner Auenland ein (z.B. mit Bad Bramstedt).