Bildung

Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft jedes einzelnen Menschen unserer Gemeinschaft. Eine gute Bildung für alle gleicht ungleiche Lebenschancen aus und ist damit die beste Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Dies ist unabdingbar für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Deshalb werden wir weiterhin dafür kämpfen, alle Hürden, die den Zugang zur Bildung erschweren, abzubauen und langfristig zu beseitigen.

Das Konzept der Gemeinschaftsschule hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Es ermöglicht gemeinsames Lernen und fördert damit Toleranz und Sozialverhalten.  Wir unterstützen weiterhin das Konzept der Gemeinschaftsschule und arbeiten mit an dessen Weiterentwicklung.

Wir wollen darüber hinaus die Umwandlung der Gemeinschaftsschule in eine gebundene Ganztagsschule (verpflichtende Teilnahme an den Nachmittagsangeboten) zur Sicherstellung von Hausaufgabenbetreuung und zur intensiveren Förderung von Schülerinnen und Schülern.

Wir freuen uns sehr, dass die sozialdemokratisch geführte Landesregierung die Einrichtung einer Oberstufe an unserer Gemeinschaftsschule ermöglicht hat und wir werden dafür kämpfen, dass die rückwärtsgewandte Bildungspolitik der aktuellen Regierung diese Errungenschaft nicht wieder wegnimmt. Das Abitur an unserer Schule ist kein „Schmalspurabitur“, wie eine CDU-Bildungspolitikerin in der Vergangenheit öffentlich äußerte.

Das Gebäude der Gemeinschaftsschule genügt nicht mehr den heutigen Ansprüchen an den Brandschutz und ist darüber hinaus zu klein. Aufgrund der geringen Kostendifferenz, der unvorhersehbaren Risiken einer Sanierung und der Belastung der Unterrichtsqualität bei einer Sanierung im laufenden Schulbetrieb fordern wir einen Neubau.

Eine zügige Planung und Umsetzung sind notwendig. Ein Neubau des Schulgebäudes muss nach modernen und pädagogischen Gesichtspunkten für Gemeinschaftsschulen erfolgen, das heißt, es muss zum Beispiel ausreichend Platz für Lernwerkstätten geben, alle Räume müssen barrierefrei zugänglich sein und eine gute Ausstattung sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Den guten Ruf unserer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe müssen wir mit unseren Möglichkeiten im Schulverband unterstützen und stärken.

Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern muss für die Eltern kostenfrei sein.

Wir setzen uns für eine echte Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Regeleinrichtungen ein, jedoch nicht, wie bisher, als Modell zum Einsparen von Förderschulen, sondern als gesellschaftliche Aufgabe, den Wert eines jeden Menschen zu schätzen und deshalb jedes Kind zu fördern. Um dies zu erreichen befürworten wir die Einrichtung eines runden Tisches mit allen Beteiligten, um den Fortgang der Inklusion und nötige Strukturmaßnahmen zu diskutieren.